Kontigos 340.000-Dollar-USDC-Raub: Krypto-Banditen schlagen erneut zu! 🤠💸

Die venezolanische Stablecoin-Neobank Kontigo ist, ähnlich wie eine unglückliche Figur in einem russischen Roman, in ein Unglück verwickelt – rund 340.000 US-Dollar in USDC verschwanden im digitalen Äther und wurden von unsichtbaren Händen im Rahmen einer eher unglücklichen Sicherheitslücke weggezaubert. 🕵️‍♂️

  • Kontigo gestand mit der Feierlichkeit eines Dostojewski-Protagonisten, dass unbefugter Zugriff USDC im Wert von über 340.000 US-Dollar gestohlen hatte.
  • Mehr als 1000 Seelen – also Kunden – waren leichter im Portemonnaie. (Und nein, sie trugen keine Kostüme, obwohl die Situation sicherlich theatralisch genug ist.) 🎭
  • Das Unternehmen, immer der edle Held, gelobte, diejenigen wieder gesund zu machen, die unter dieser digitalen Demütigung gelitten hatten.

In einem Kommuniqué vom 5. Januar gab Kontigo – mit der widerstrebenden Anmut eines Mannes, der sich in einer kompromittierenden Situation befindet – zu, dass sie „unberechtigten Zugriff festgestellt hatten, der sich auf die Gelder einiger Benutzer auswirkte“.

„Wir haben die beteiligten Systeme sofort isoliert“, erklärten sie, als ob sie die Türen gegen eine eindringende Horde verbarrikadieren würden, „haben unsere Sicherheitsprotokolle aktiviert und führen eine aktive Untersuchung durch, um das Ausmaß des Vorfalls zu ermitteln.“ Man stellt sich ein Team bedrängter Ingenieure vor, die mit der Intensität tolstojanischer Bauern, die einen Steuerbescheid prüfen, auf Bildschirme blinzeln. 👨‍💻

Der große USDC-Wallet-Abfluss

Offizielle Schätzungen beziffern den Diebstahl auf 340.905 US-Dollar – eine Summe, die selbst einen Zaren zum Stirnrunzeln bringen würde – und 1.005 Benutzer blinzeln vor Bestürzung über ihr plötzlich aufgebrauchtes Guthaben. Kontigo, stets ein fleißiger Erzähler seines eigenen Unglücks, lieferte diese Zahlen in einem späteren Update.

Wie kam es zu diesem digitalen Raubüberfall? Die Neobank bleibt so verschlossen wie ein russischer Bürokrat, obwohl sie der Öffentlichkeit versichert, dass ihr Sicherheitsteam – zusammen mit „unabhängigen externen Cybersicherheitsspezialisten“ – eine Überprüfung mit der Dringlichkeit eines Mannes durchführt, der entscheidet, ob er eine zweite Tasse Tee trinken soll. ☕

Letzte Woche nutzten Benutzer die sozialen Medien und schwenkten Screenshots wie Bauern, die Fackeln schwenkten, und zeigten unbefugte Versuche, in ihre Konten einzudringen. Ob diese mit dem großen Diebstahl in Zusammenhang standen, bleibt ebenso ungewiss wie die Motive eines Turgenjew-Antihelden.

„Kontigo wird 100 % der betroffenen Beträge zurückerstatten“, verkündete die Neobank, als wäre dies eine großmütige Geste und nicht das absolute Minimum, das man nach einem solchen Debakel erwarten könnte. Sie fügten hinzu, dass der Rückerstattungsprozess mit der Akribie eines Mannes abgewickelt werde, der jede Kopeke zählt. 💰

Neben anderen Maßnahmen unterliegt die Firma nun einem „verstärkten Überwachungssystem“, was verdächtig klingt, als hätte jemand endlich daran gedacht, die Tür abzuschließen, nachdem das Pferd durchgebrannt war. Die Systeme werden vorsichtig wiederhergestellt, damit es nicht zu weiteren Katastrophen kommt.

Kontigo wurde 2023 gegründet und ist ein in San Francisco ansässiges Fintech-Unternehmen, das sich an lateinamerikanische und US-amerikanische Latinos richtet und Stablecoin-Ersparnisse, grenzüberschreitende Zahlungen und – offenbar – eine unerwartete Lektion in Sachen Cybersicherheit bietet. Zu den Investoren zählen Y Combinator, DST Global und Coinbase Ventures, die derzeit vermutlich ihre Lebensentscheidungen überdenken. Letzten Monat schloss Kontigo eine Seed-Runde über 20 Millionen US-Dollar mit einer Bewertung von 100 Millionen US-Dollar ab – eine Zahl, die jetzt etwas weniger beeindruckend ist als zuvor. 📉

Steht Krypto unter Belagerung? (Spoiler: Ja.)

Dieser jüngste Vorfall ereignet sich zu einer Zeit, in der die Kryptoindustrie unter einer Flut von Angriffen leidet, wie ein von Banditen belagertes Dorf in einem Tolstoi-Epos.

Letzten Monat erlitt Binances Trust Wallet einen Exploit in Höhe von 7 Millionen US-Dollar, weil ein Raub offenbar nicht ausreichte. Trust Wallet, immer reumütig, versprach volle Rückerstattung, denn was sollten sie sonst tun? 🙃

In der Zwischenzeit warnte SlowMist vor einer Phishing-Kampagne, die sich an MetaMask-Benutzer richtet und diese unter dem Vorwand, die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren, dazu verleitet, Startphrasen preiszugeben. Denn nichts ist so „sicher“, wie die Übergabe Ihrer digitalen Ersparnisse an einen Fremden. 🔓

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2026-01-06 10:51