In einem Schritt, der selbst den rücksichtslosesten Wall-Street-Broker erröten lassen würde, haben die Gesetzgeber von Florida vorgeschlagen, die Staatskassen mit Bitcoin zu füllen – denn nichts sagt mehr über „steuerliche Verantwortung“ aus als das Verspielen von Steuergeldern auf Internet-Tokens. 🤡
- Floridas jüngste Gesetzesinitiative (HB 183 und SB 1038) zielt darauf ab, eine „strategische Bitcoin-Reserve“ zu schaffen – denn offensichtlich mangelte es den bestehenden Reserven des Staates an ausreichender Volatilität. 📉
- Bis zu 10 % der Gelder Floridas – einschließlich der Renten, denn Rentner lieben Überraschungen – könnten in Bitcoin, ETFs und andere digitale Zauberei gesteckt werden. Abrakadabra! ✨
- Um nicht von Arizona, Texas und New Hampshire überholt zu werden, beteiligt sich Florida am Wettlauf darum, welcher Staat mithilfe der Blockchain-Technologie am schnellsten in den Bankrott gehen kann. 🏁
Mit der Subtilität eines Bullen an einer Krypto-Börse haben die Vertreter Webster Barnaby und Joe Gruters ihre Ambitionen für digitale Vermögenswerte eingegrenzt und sich dieses Mal ausschließlich auf Bitcoin und von der SEC zugelassene ETFs konzentriert (ein seltener Moment der Zurückhaltung). Die Gesetzentwürfe werden im Jahr 2026 debattiert, was den Bewohnern Floridas genügend Zeit gibt, es sich noch einmal zu überlegen. Oder auch nicht. 🧐
Denn nichts ist so „stabile Investition“ wie Bitcoin
Der vorgeschlagene Rahmen erlaubt es dem Finanzvorstand Floridas großzügig, die Rolle eines Hedgefonds-Managers zu übernehmen und staatliche Gelder in „digitales Gold“ zu stecken (ein Begriff, den Bitcoin-Enthusiasten verwenden, um von der Tendenz zu spektakulären Abstürzen abzulenken). Zu den gefährdeten Fonds gehören der General Revenue Fund, der Budget Stabilization Fund (ironisch, nicht wahr?) und – warum nicht? – der Florida Retirement System Trust Fund. Omas Rente trifft auf Meme-Coins. 💸
Die Gesetzgebung besteht darauf, dass digitale Vermögenswerte „verantwortungsvoll“ verwaltet werden müssen – entweder vom CFO selbst (was könnte schiefgehen?), durch einen lizenzierten Verwahrer (vorausgesetzt, einer existiert nach dem Absturz noch) oder über ETFs (denn der Wall Street liegt immer das Wohl aller am Herzen). Die Bewohner Floridas zahlen ihre Steuern möglicherweise auch in Kryptowährungen, obwohl der Staat sie sofort in Dollar umwandelt – denn selbst Bürokraten wissen, wann sie Geld auszahlen müssen. 💰
Im Falle einer Verabschiedung tritt das Gesetz am 1. Juli 2026 in Kraft – zufälligerweise ungefähr zu dem Zeitpunkt, zu dem der nächste Boom-Bust-Zyklus von Bitcoin in vollem Gange sein sollte. Befürworter nennen als Inspiration eine Bundesverordnung aus dem Jahr 2025, die beweist, dass schlechte Ideen wie Erkältungen ansteckend sind. 🤧
CFO Jimmy Patronis, immer ein Optimist, nennt Bitcoin „digitales Gold“ – ein charmanter Euphemismus für „Vermögenswert, der über Nacht die Hälfte seines Wertes verliert“. Dennoch besteht er darauf, dass Diversifizierung der Schlüssel ist. Warum sollte man sich schließlich mit langweiligen alten Staatsanleihen zufrieden geben, wenn man auch die Krypto-Achterbahn fahren kann? 🎢
Florida liegt nun hinter Arizona, Texas und New Hampshire im Great State Bitcoin Experiment – einem Rennen ohne Gewinner, nur unterschiedlichem Grad an finanziellem Ruin. Was auch immer das Ergebnis sein mag, eines ist sicher: Zukünftige Historiker werden einen großen Tag haben. 📜
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2026-01-08 12:39