Als erfahrener Finanzanalyst mit Erfahrung in Compliance und Risikomanagement finde ich es erfrischend zu sehen, wie Regulierungsbehörden wie die De Nederlandsche Bank entschieden gegen nicht konforme Akteure im Kryptowährungsbereich vorgehen. Die gegen Bybit verhängte Geldbuße erinnert daran, dass eine Technologie, egal wie innovativ oder vielversprechend sie auch sein mag, innerhalb der Grenzen etablierter Vorschriften zum Schutz der Verbraucher und zur Verhinderung illegaler Aktivitäten agieren muss.
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Die niederländische Zentralbank verhängte gegen Bybit eine Strafe in Höhe von 2,4 Millionen US-Dollar wegen der Bereitstellung von Kryptowährungsdiensten in den Niederlanden ohne obligatorische Registrierung.
Vereinfacht ausgedrückt hat die niederländische Zentralbank (De Nederlandsche Bank) gegen Bybit eine Geldstrafe von etwa 2,4 Millionen US-Dollar verhängt, weil das Unternehmen in den Niederlanden Kryptowährungsdienste ohne die erforderliche Registrierung anbietet. Diese Maßnahme verstößt gegen Vorschriften zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.
Als Krypto-Investor habe ich verstanden, dass die am 22. Oktober verhängte Geldbuße darauf zurückzuführen ist, dass Bybit die von der DNB festgelegten Registrierungsanforderungen gemäß dem Gesetz zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung nicht erfüllt hat. Dieses Gesetz erfordert die Registrierung von Krypto-Dienstleistern wie Bybit, um bei der Überwachung und Verhinderung illegaler Finanzaktivitäten zu helfen. Die Notwendigkeit dieser Registrierung entstand im Mai 2020, nachdem die Besorgnis über die potenzielle Anonymität im Zusammenhang mit Kryptowährungstransaktionen und deren möglichen Zusammenhang mit illegalen Aktivitäten zugenommen hatte.
Den Erkenntnissen der DNB zufolge widersprach die Nichteinhaltung von Bybit den regulatorischen Zielen und beeinträchtigte darüber hinaus die Fähigkeit des Unternehmens, verdächtige Transaktionen zu melden.
In einer Zeit, in der Bybit sich nicht an die Regeln hielt, konnte es der niederländischen Financial Intelligence Unit keine verdächtigen Aktivitäten melden.
De Nederlandsche Bank
DNB berücksichtigte bei der Entscheidung über die Strafe die Schwere, den Umfang und die Dauer der Nichteinhaltung durch Bybit. Aufgrund der Maßnahmen des Unternehmens zur Behebung des Problems wurde die Geldbuße jedoch gesenkt. Danach verlegte Bybit seine niederländischen Kunden zu seinem lokalen Partner SATOS B.V. und agiert nun unter der SATOS Virtual Asset Service Provider-Lizenz.
Als Reaktion auf die Erklärung der DNB räumte Bybit die Geldbuße ein und bekräftigte sein Versprechen zur Einhaltung der Vorschriften. Mit einer öffentlichen Ankündigung unterstrich die Handelsplattform ihre im Jahr 2022 ergriffenen proaktiven Schritte zur Reduzierung potenzieller finanzieller Verluste. Ben Zhou, Mitbegründer und CEO von Bybit, unterstrich den Fokus des Unternehmens auf verantwortungsvolle Expansion und erklärte, dass die Börse weiterhin eng mit europäischen Regulierungsbehörden zusammenarbeite, um ein vertrauenswürdiges und transparentes Marktumfeld zu schaffen.
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2024-10-31 11:28