Krypto-Drama! 🏛️ Weißes Haus & Coinbase-Konflikt

Es scheint, dass der heikle Tanz zwischen Innovation und Regulierung eine ziemlich ungeschickte Wendung genommen hat. Herr Brian Armstrong, der geschätzte CEO von Coinbase – ein Gentleman, dessen Schicksal auf sehr prekäre Weise von den Launen der Gesetzgebung abhängt – sah sich gezwungen, ein äußerst beunruhigendes Gerücht zu korrigieren. Nämlich die Andeutung, dass das Weiße Haus seine begeisterte Unterstützung für den CLARITY Act zurückgezogen hat. Oh, der Skandal! Man fragt sich, ob Tee verschüttet wurde. ☕

  • Herr Armstrong versichert uns, dass die Berichte über das Verlassen des Schiffs durch das Weiße Haus, sagen wir mal, leicht übertrieben sind. Die Gespräche seien weiterhin „konstruktiv“, betont er. Wie sehr diplomatisch.
  • Coinbase zog in einem Anfall prinzipieller Einwände (oder vielleicht einer strategischen Positionierung?) seine Unterstützung zurück, weil Bedenken hinsichtlich der Stablecoin-Renditen, Beschränkungen der herrlich anarchischen DeFi-Welt und eines allgemeinen Machtungleichgewichts bestanden.
  • Die Verhandlungen ziehen sich natürlich hin. Man könnte vermuten, dass es den Anwälten eher Spaß macht. Die überarbeitete Sprache wird optimistisch für Anfang 2026 erwartet. Man kann nur hoffen, dass sie lesbar ist.

Herr Armstrong erklärte auf X – einer Plattform, die immer mehr einem digitalen Stadtplatz voller Verlautbarungen und spitzer Bemerkungen ähnelt – den Bericht für unzutreffend. Man stellt sich vor, wie er die Nachricht mit einem Seufzer und einer perfekt manikürten hochgezogenen Augenbraue niederschreibt.

Anscheinend hat die Regierung Coinbase gebeten, einen Friedensvertrag mit den Banken auszuhandeln, insbesondere mit den eher besorgten regionalen Kreditgebern. Diese Gespräche scheinen jetzt im Gange zu sein. Eine Aufgabe, die dem Hüten von Katzen ähnelt, stellt man sich vor.

Die Auswirkungen auf kleinere Banken seien ein zentrales Thema, fügte er mit einem Anflug gönnerhafter Besorgnis hinzu. Schließlich darf man die bestehende Ordnung nicht durcheinander bringen.

Dies alles folgt auf die aufschlussreiche Berichterstattung von Frau Eleanor Terrett, die, bewaffnet mit einer anonymen Quelle, behauptete, das Weiße Haus sei über die einseitige Entscheidung von Coinbase, die Unterstützung zurückzuziehen, ziemlich verärgert. Anscheinend ein Verrat! Was für ein Drama! 🎭

Frau Terrett, die eine lobenswerte Hingabe an ihr Handwerk demonstrierte (und vielleicht einen Anflug gerechtfertigter Empörung), stand zu ihrer Berichterstattung. Ein Journalist mit Rückgrat – wie erfrischend!

Meine Berichterstattung war wasserdicht und genau.

Sie haben auch gerade den zentralen Punkt meiner Geschichte als richtig angeführt: dass das Weiße Haus Coinbase gebeten hat, einen Deal über die Rendite abzuschließen. Meinem Bericht zufolge scheint die Unterstützung von WH nun von diesem Ergebnis abhängig zu sein.

– Eleanor Terrett (@EleanorTerrett) 17. Januar 2026

Der Streit: Stablecoins, DeFi und ein allgemeiner Verdacht

Das große Ziel des CLARITY Act besteht darin, die Grenzen dieser eher verwirrenden digitalen Landschaft zu definieren. Börsen, DeFi-Plattformen, Stablecoins und sogar diese besonderen tokenisierten Vermögenswerte – sie alle müssen sorgfältig kategorisiert und reguliert werden. Eine höchst aufräumende Übung.

Coinbase, immer ein Widersacher, erhob öffentlich Einspruch gegen den neuesten Senatsentwurf. Herr Armstrong beklagte, dass die vorgeschlagene Formulierung DeFi ersticken, tokenisierte Aktien einschränken und, was am schlimmsten ist, Stablecoins daran hindern könnte, diese recht attraktiven Belohnungen anzubieten. Was für eine Verschwendung!

Es wurden auch Bedenken hinsichtlich eines erweiterten staatlichen Zugriffs auf Finanzdaten (natürlich) und einer Machtverschiebung hin zur Securities and Exchange Commission geäußert. Man vermutet, dass auch ein bürokratischer Revierkampf im Gange ist.

Der Entzug der Unterstützung führte vorhersehbar zu einer Verschiebung einer geplanten Markup-Sitzung. Zeit scheint ebenso wertvoll zu sein wie regulatorische Klarheit.

Bleibt ein Rest an Freundschaft?

Trotz aller Bedenken besteht Herr Armstrong darauf, dass die Beziehungen zum Weißen Haus weiterhin freundschaftlich bleiben. Er bezeichnet die jüngsten Gespräche als „super konstruktiv“ – ein Ausdruck, der im politischen Jargon oft mit „immer noch zutiefst unbefriedigend“ übersetzt wird. Er versichert uns, dass die Regierung ein Gleichgewicht zwischen Innovation und der Erhaltung des traditionellen Finanzwesens anstrebe. Ein hehres Ziel, obwohl man vermutet, dass es sich gegenseitig ausschließt. 🤔

Als Hauptstreitpunkt haben sich die Stablecoin-Renditen herausgestellt. Die Banken befürchten, dass diese verlockenden Renditen Einlagen von ihren eher eher laienhaften Angeboten ablenken werden. Vielleicht ein berechtigtes Anliegen oder einfach ein Ausdruck von Geiz?

Die Branche selbst ist gespalten. Einige argumentieren, dass ein kompromittierter Gesetzentwurf besser ist als keiner, während andere befürchten, dass eine restriktive Formulierung den Sektor lahmlegen wird. In der Tat ein Dilemma!

Die Verhandlungen gehen vorerst weiter. Hoffen wir, dass sie zu etwas Wesentlicherem als einem vorübergehenden Waffenstillstand führen. Man möchte nicht, dass die ganze Angelegenheit zu einer langweiligen, langwierigen Angelegenheit wird. 😴

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2026-01-19 07:26