Präsident Bukele verrät, dass El Salvadors Bitcoin-Strategie einen Gewinn von 40 % bringt

El Salvador ist ein sehr kompaktes Land mit einer Fläche von etwa 21.041 Quadratkilometern (8.124 Quadratmeilen). Damit ist es das kleinste Land auf dem zentralamerikanischen Festland und in seiner Größe in etwa mit dem US-Bundesstaat New Jersey vergleichbar. El Salvador liegt an der Pazifikküste Mittelamerikas. Es grenzt im Westen an Guatemala und im Norden und Osten an Honduras. Seine Südküste bietet guten Zugang zu Handelsrouten durch den Pazifischen Ozean.

El Salvador verfügt über eine sich entwickelnde Wirtschaft, die sich von der Abhängigkeit von der Landwirtschaft hin zu einer stärkeren Konzentration auf Produktion und Dienstleistungen wandelt. Der US-Dollar ist die offizielle Währung, die 2001 eingeführt wurde. Zu den Schlüsselindustrien zählen Textilien, Lebensmittelverarbeitung und Tourismus. Rücküberweisungen bzw. Rücküberweisungen von Salvadorianern, die im Ausland (hauptsächlich in den Vereinigten Staaten) arbeiten, spielen in der Wirtschaft eine bedeutende Rolle.

Die Entscheidung El Salvadors im Jahr 2021, Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel zu machen, war ein mutiger Schritt, der darauf abzielte, Investitionen anzuziehen und sein Finanzsystem zu modernisieren, obwohl die tatsächlichen Auswirkungen noch immer diskutiert werden. Dieses bahnbrechende Experiment unter der Leitung von Präsident Nayib Bukele hat weltweite Aufmerksamkeit erregt und sowohl Lob als auch heftige Kritik hervorgerufen.

Zu den erklärten Zielen der Regierung gehören die Förderung der finanziellen Inklusion für Menschen ohne Bankkonto, die Anziehung ausländischer Investitionen und die Verringerung der Abhängigkeit von Überweisungen aus dem Ausland. Um dies zu erleichtern, haben sie die offizielle Chivo-Wallet eingeführt, die den Bürgern Anreize für die Einführung bietet.

Der Rollout war jedoch mit Herausforderungen verbunden. Technische Störungen beim Chivo-Wallet, öffentliche Skepsis und die anhaltende Volatilität von Bitcoin haben zu einer eingeschränkten Alltagsnutzung geführt. Kritiker argumentieren, dass bei diesem Schritt das Image wichtiger sei als die Praktikabilität, was El Salvador einem weiteren finanziellen Risiko aussetze. Darüber hinaus wurden Bedenken hinsichtlich der Möglichkeit der Geldwäsche und der Auswirkungen auf die bereits angespannten Beziehungen zu internationalen Organisationen wie dem IWF geäußert.

Trotz dieser Probleme bleibt Präsident Bukele optimistisch. Pläne für eine steuerfreie „Bitcoin-Stadt“ und die Ausgabe vulkangetriebener Bitcoin-Anleihen signalisieren die Absicht El Salvadors, sein Krypto-Glücksspiel zu verdoppeln.

Am 28. Februar, als Bitcoin um die 61.000-Dollar-Marke schwankte, nutzte Präsident Bukele die Social-Media-Plattform X, um auf die Kryptowährungsstrategie des Landes und das Schweigen seiner Kritiker angesichts des aktuellen Marktbooms einzugehen. Der salvadorianische Präsident betonte den Kontrast zwischen früherer Kritik und den aktuellen finanziellen Ergebnissen der Bitcoin-Bestände El Salvadors.

Präsident Bukele wies darauf hin, dass in Zeiten, in denen der Marktpreis von Bitcoin niedriger war, zahlreiche Artikel und Berichte veröffentlicht wurden, die sich auf die angeblichen finanziellen Verluste El Salvadors aufgrund seiner Investition in die Flaggschiff-Kryptowährung konzentrierten. Er wies auf die umfangreiche Berichterstattung von Autoren, Analysten und Journalisten hin, die er als „Hitstücke“ bezeichnete und die über die negativen Auswirkungen der Bitcoin-Einführung im Land spekulierten.

Angesichts des jüngsten Anstiegs des Bitcoin-Werts betonte Präsident Bukele jedoch, dass das Land allein aus seinen Marktkäufen einen Gewinn von über 40 % erzielen würde, wenn El Salvador seine Bitcoin-Bestände jetzt verkaufen würde. Er enthüllte auch, dass El Salvadors Hauptquelle für Bitcoin das Staatsbürgerschaftsprogramm und nicht der direkte Kauf auf dem Markt sei.

Trotz des Gewinnpotenzials bekräftigte Präsident Bukele die Zusage El Salvadors, seine Bitcoin-Bestände nicht zu verkaufen, und betonte den Grundsatz „1 BTC = 1 BTC“. Diese Aussage spiegelt den Glauben an den inhärenten Wert von Bitcoin wider, unabhängig von seinem aktuellen Marktpreis.

Die Botschaft von Präsident Bukele endete mit einer Erinnerung daran, das derzeitige Schweigen der Kritiker zu berücksichtigen, wenn das nächste Mal negative Narrative über die Bitcoin-Strategie El Salvadors auftauchen.

Präsident, #Bitcoin ist eine Revolution und sie haben Angst davor!

– Milena Mayorga (@MilenaMayorga), 28. Februar 2024

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2024-02-29 11:13