DOJ gibt Vergleich mit Binance über 4,3 Milliarden US-Dollar bekannt, da CZ aus dem Unternehmen austritt

Das US-Justizministerium hat die Anklage gegen den Krypto-Börsenriesen Binance in Höhe von 4,3 Milliarden US-Dollar beigelegt und damit die Ermittlungen, die bis ins Jahr 2018 zurückreichen, abgeschlossen.

    Das DOJ bestätigte die Einigung am Dienstag in einer Live-Videoankündigung und markierte damit eine der größten Durchsetzungsmaßnahmen, die jemals in einem Fall im Zusammenhang mit Kryptowährungen abgeschlossen wurden.
    Das Unternehmen bekannte sich unter anderem der vorsätzlichen Missachtung des Bankgeheimnisgesetzes schuldig.
    Es muss nun verdächtige Finanzaktivitäten den Bundesbehörden melden.
    Unterdessen bekannte sich Binance-Gründer Changpeng Zhao (CZ) schuldig, es versäumt zu haben, ein starkes Programm zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) auf der Plattform umzusetzen. Er reichte seinen Antrag heute persönlich vor einem US-Bezirksgericht ein.
    Er wird persönlich eine Geldstrafe von 50 Millionen US-Dollar zahlen und ist als CEO der Börse zurückgetreten.
    Nach der Ankündigung fiel der Preis der BNB von 253 US-Dollar zu Beginn des Tages auf 242 US-Dollar.
    CZ bestätigte seinen Rücktritt am Dienstag per X-Post und gab zu, dass er „Fehler gemacht habe und ich die Verantwortung übernehmen muss“.
    Richard Teng, ehemaliger Global Head of Regional Markets bei Binance, wird neuer CEO des Unternehmens.
    „Ich kann mir nicht vorstellen, wieder ein CEO zu sein, der ein Startup vorantreibt“, schrieb CZ. „Ich bin zufrieden damit, ein einmaliger (glücklicher) Unternehmer zu sein.“

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2023-11-22 00:00